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Binance Hack: 6,3 Mrd. Dollar Schaden durch Zentralisierung begrenzt

Am 29. Oktober um 22:23 Uhr EDT kündigte Binance eine Sicherheitsverletzung an, die zu unbefugten Abhebungen führte. Laut ersten Schätzungen von CoinDesk und Wu Blockchain beläuft sich der Gesamtschaden des Vorfalls auf 6,3 Milliarden Dollar. Der Angriff betraf die Hot-Wallets der Plattform, einschließlich „Binance 14“, sowie mehrere Blockchain-Netzwerke und nutzte den Standard EIP-7702 für den Batch-Transfer von Assets.

Binance Hack mit 6,3 Milliarden Dollar Schaden und kompromittierten Hot-Wallets

Warum es wichtig ist

Das Ereignis hat die Debatte über die Wirksamkeit der Dezentralisierung als Sicherheitsvorteil im Bereich digitaler Assets wieder entfacht. CoinDesk hebt ein Paradoxon hervor: Die Zentralisierung der Plattform wurde als Faktor identifiziert, der den Angriff ermöglichte, aber gleichzeitig erlaubte, 3 Milliarden Dollar durch schnelles Eingreifen zu sichern oder zurückzuholen. Binance hat die Abhebungen für etwa 45 Stunden ausgesetzt, um Sanierungsmaßnahmen durchzuführen, während Einlagen weiterhin aktiv blieben. Das Unternehmen stellte 6,34 Milliarden Dollar an Unternehmensmitteln bereit, um den Vorfall abzudecken und die Verluste der Nutzer zu sichern.

Die Zahlen

Beide Quellen stimmen in der ersten Schätzung des Gesamtschadens überein: 6,3 Milliarden Dollar. Wu Blockchain spezifiziert, dass die on-chain eingefrorenen Assets 3 Milliarden Dollar betragen (mit einem zuvor verifizierten Betrag von 2,54 Milliarden), während CoinDesk angibt, dass die Zentralisierung es ermöglichte, 3 Milliarden Dollar zu sparen oder zurückzuholen. Binance teilte mit, 6,34 Milliarden Dollar für den Notfall bereitgestellt zu haben. Darüber hinaus wurde der Wert der bereits gehaltenen Token im Zusammenhang mit den betroffenen Assets auf 5 Milliarden Dollar geschätzt.

Was noch unklar ist

Laut Sisi, einem Vertreter von Binance, deutet die vorläufige Untersuchung darauf hin, dass der Laptop eines DevOps-Ingenieurs kompromittiert worden sein könnte, was den Zugriff auf einen Service-Container ermöglichte. Der vollständige Angriffsvektor sowie die Art und Weise, wie gültige on-chain Signaturen generiert wurden, sind jedoch noch nicht bestätigt. Shenyu, Mitgründer von Cobo, betonte, dass es keine endgültigen Beweise dafür gibt, dass die privaten Schlüssel der Wallets gestohlen wurden; eine gültige Signatur kann auch aus dem Missbrauch eines Systems stammen, das berechtigt ist, Signaturen anzufordern, ohne direkten Zugriff auf den Schlüssel zu haben. Cosine, Gründer von SlowMist, präzisierte, dass der Angreifer EIP-7702 hauptsächlich wählte, um den Batch-Transfer von Token zu vereinfachen, und dass der Mechanismus selbst nicht fehlerhaft ist. Die bösartigen Berechtigungen wurden nach dem Vorfall widerrufen.

Quellen: CoinDesk, Wu Blockchain.

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Finanzberatung oder Anlageempfehlung dar.

* Inhalt erstellt mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz.